• Märchen als Metaphern

    Ein Teil meines Brotberufes ist es, Sachverhalte oder auch Theorien zu vermitteln und so zu erklären, dass mein Gegenüber sie sich merken, und darüber diskutieren kann. Es geht dabei auch um Technik und um die Zusammenarbeit von Wissenschaftler:innen mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen. Idealerweise illustriert man so etwas mit Geschichten aus der (eigenen) Erfahrung. Aber für den Sprung vom Konkreten zum Abstrakten und als „Merkbilder“ fehlten mir bislang noch eingängige Illustrationen. Ein kleiner gedanklicher Kurzschluss führte dann neulich zu der Idee, „Märchen als Metaphern“ zu benutzen. Ich wollte meine Kernbotschaften mit bekannten Märchen/bildern koppeln, um zu unterhalten und mir ihren Wiedererkennungswert zunutze zu machen. Meistens wählen Illustrator: innen ja besonders typische…

  • Grimms ge[/er]zählte Gefühle

    Man kann ja heute die tollsten Dinge mit Texten machen, wenn sie in digitaler Form vorliegen. Das, was ich hier gerade tippe, ist ‚born digital‘, entsteht also direkt im digitalen Raum und existiert erst mal nur dort. Praktisch alles andere kann nachträglich ins Digitale bugsiert werden. Alte Bücher etwa werden retrodigitalisiert, indem man sie abfotografiert, dann ein Computerprogramm den Text auf dem Bild erkennen lässt, dem Ganzen noch die bibliographischen Metadaten hinzufügt – und fertig ist das digitale Pendant zum Buch aus Papier. Das kann man dann digital archivieren, bearbeiten, weiter verschicken, ausdrucken, online publizieren und, und, und… Mit solchen digitalen Texten können sich dann nicht nur Menschen, sondern auch…

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